Bilder (alt & neu)

Da ich vor dem Beginn meiner energetischen Arbeit mit Menschen 20 Jahre als TV Journalist gearbeitet habe, hier ein paar wenige Bilder meiner damaligen Auslandsreportagen / Dokumentationen:

Uganda 2009 WDR/ARD Portrait des Hilfsprojekts „rebound“ von
Wolfgang Niedecken ( BAP). Wolfgang Niedecken hatte damals ein Hilfsprojekt in Afrika für Kinder ins Leben gerufen und das auch zum Teil aus eigener Tasche finanziert. Während der Dreharbeiten mit  sehr einfacher Unterbringung und Verpflegung habe ich Wolfgang Niedecken als feinen Menschen kennenlernen dürfen. Diesen Eindruck hatte ich in  den 20 Jahren beim TV nur von sehr sehr wenigen „Promis“.

Mit Wolfgang Niedecken in Uganda WDR/ARD

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Kenia Dreharbeiten ARTE Reportage Auswirkungen des Finanzchrash 2008
auf Kenia. Hier mit Strassenkindern, deren Zahl ebenso wie  die Zwangsprostitution damals enorm zunahm. Keines der Kinder wird heute noch am Leben sein. Auf der Strasse beträgt  die Überlebensdauer nur wenige Monate. Zudem haben wir im Rahmen der Reportage auf der größten Müllhalde Afrikas gedreht. Der Name ist mir leider entfallen. Zigtausende Menschen – darunter viele Kinder lebten dort und verdienten sich ihren Über-Lebensunterhalt damit, in Schutt, Müll und Aas zu wühlen, um essbares oder irgendetwas anderes zum verkaufen zu finden.

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Malawi 2003 ARTE / Kindernothilfe: Ein Film über die damalige Hungerkatastrophe  im südlichen Afrika, sowie die Verstrickungen internationaler „Geldtöpfe“, sowie internationaler Saatguthersteller in diese Katastrophe. Kurze Verschnaufpause und durchatmen auf Anhöhe. Ich habe damals (abermals) vor Ort erfahren und gelernt, dass multinationale Geldgeber und milliardenschwere Industrien keinerlei Rücksicht auf die Auswirkungen ihrer Taten nehmen. Sind milliardenschwere Gewinne im Spiel, sind  zigtausende von Menschenleben egal.

Dreh in Township/Malawi. Viele Familien schickten ihre Töchter in die Stadt, um zu arbeiten. Die  von Schleppern versprochene Arbeit endete meistens in Prostitution. Hier ein positives Beispiel einer Familie/ Gruppe, die durch ein Programm der Kindernothilfe unterstützt wurde.

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Dreh in Afghanistan 2005. 4 Jahre nach Beginn von „enduring freedom“.  ARTE Reportage über die Arbeit der deutschen Polizei. An dieser Stelle der Dschalalabad road gab es wenige Tage vorher einen Sprengstoff Anschlag durch Autobombe.

Unten Flug mit altem russischen Kampfhubschrauber, der von der damaligen afghanischen Luftwaffe genutzt wurde, über Kabul.

Ich habe hier mehr als jemals zuvor erfahren, welchen Preis Krieg haben kann und was es bedeutet, wenn ausländische Truppen ein kulturfremdes Land „befrieden“. Ich konnte miterleben, wie rücksichtslos zb. US amerikanische Söldnereinheiten (blackwater etc) im Strassenverkehr agierten. Sie rammten einheimische Fahrzeuge, welche ihnen zu langsam fuhren, einfach weg. Wir hörten aber auch in den morgendlichen Sicherheitsbriefings von Tötungen afghanischer Zivilisten, welche im Verdacht standen mit den ausländischen Truppen zusammen zu arbeiten, durch die Taliban. Während wir uns im Hindukusch bewegten, waren wir immer durch eine Eskorte der Bundeswehr geschützt. Einmal fragte ich einen der jungen Fallschirmjäger auf einer Fahrt im gepanzerten Auto, wie es ihm gehe. Seine Antwort: „Ich will nur noch nach Hause“.
Krieg ist Wahnsinn.

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Preisverleihung 2002 des Eine Welt Medienpreises der Kindernothilfe im Schloss Bellevue in Berlin.
Die Reportage war eine Koproduktion von Arte/Süddeutsche TV. Die Reportage begleitete den Irischen Geistlichen Shay Cullen, der auf den Philippinen ein Heim (Preda) für ehemalige Kinderprostituierte betrieb und die Kinder vor erneuten Zugriffen der Täter schützte. Ein Teil der Dreharbeiten war für mich, mit versteckter Kamera einschlägige Etablissements in Olongapo und Angeles City „zu besuchen“ und dort vor Ort auf mich allein gestellt zu drehen. Das jüngste Mädchen, welches mir damals angeboten wurde, war erst 11 Jahre alt. Das jüngste Mädchen, welches Shay Cullen befreien konnte war erst 1 1/2 Jahre alt. Die Dreharbeiten dort haben mein Leben für immer verändert. Seitdem weiss ich, dass es das dunkle und böse auf diesem Planeten gibt.