Gedanken zum Jahresbeginn

Aktuelles: Januar 2018

Offene Worte zum Jahresbeginn…

Einen wunderbaren Abend wünsche ich. Heute war ein besonderer Tag des Nachdenkens bei mir.. Ich erlaube mir hier, meine Gedanken zu teilen. Oh und vorab wie immer: Es ist nur meine Meinung.

Es sind jetzt knapp 5000 Facebook Kontakte hier. Ob man das Freundschaft nennen kann sei einmal dahin gestellt. In einigen Fällen ist es sicherlich so. Ich habe – weil mich das „Fatzebook“ daran erinnert hat, vor zwei Tagen etwas als Erinnerung gepostet, das ich Ende 2013 geschrieben hatte. Damals war ich bereits als Schamane auf der Reise. Das Gebet: „Allvater, Allmutter, in Eure Hände lege ich mein Schicksal und diese Reise“ begleitete mich schon Jahre zuvor. Bereits in meinen 20ern, als ich in Südafrika gelebt habe und später als Auslandsreporter, schrieb ich es immer dann in mein Notizbuch, wenn eine lange oder intensive Reise anstand. Im Wissen, das ich nicht wirklich etwas unter Kontrolle hatte, außer dem Entschluss, mich dem großen Ganzen zu ergeben und mich zum höchsten Wohle und einer möglichen Bestimmung auszurichten.

 

An diesem Tag Ende 2013 jedoch war etwas anders und eine Aussage des Schamanen, der mich Jahre zuvor auf die „Zerstückelungsreise“ geschickt hatte, die innere Initiation, erfüllte sich. „ Wenn du das wirklich tust und Dich entscheidest, wirst du alles verlieren.“ Im Lauf dieser Reise Ende 2013 und dem was folgte habe ich alles verloren. Mein damaliges zu Hause, meine gewohnte Umgebung. Den kompletten Kontakt zu meiner damaligen Familie – inklusive meiner Tochter. Die Hintergründe hierzu sind privat und gehören nicht hierher. Ich mag nicht behaupten, dass es immer so sein muss. Bei mir war es aber so. Ich habe einen Preis gezahlt. Und es blieb nicht das einzige Mal, das zu verlieren, was ich glaubte, sei von Bestand. Versteht das bitte nicht als Klage.Auch wenn es zum Teil extrem schmerzhaft war – aus diesen Verlusten entstand immer etwas Neues, das mich mehr und mehr an den Kern meines Seins brachte. Das Leben hat von mir damals und immer wieder danach eine Entscheidung verlangt. Ich habe beschlossen, mein Leben in den Dienst zu stellen. Alles, was ich als Schamane bin, mag nicht nach meinen Worten gemessen werden, sondern einzig und allein an dem, was ich bei den Menschen, die zu mir kommen, hinterlasse. Alles andere wären nur Worte. Mehr nicht. Auch möchte ich mein Tun hier in keinster Weise in den Vordergrund stellen, sondern nur sagen, was mir wichtig ist.

 

In den Jahren der Wanderschaft – nun sind es insgesamt 7 Jahre – wurde ich von vielen Menschen liebevoll aufgenommen und ich bin jedem einzelnen von Ihnen dankbar dafür. Ich weiß, dass oft die Erwartung einer engen Freundschaft zurück blieb. Und oft musste ich das enttäuschen. Manchmal habe ich auch den Kontakt abgebrochen, weil die Forderungen einfach zu groß für mein Vermögen waren oder weil sich meiner Meinung nach die gemeinsamen Wege einfach verloren hatten. Für eventuellen Schmerz bitte ich um Entschuldigung, aber ich würde es heute genauso wieder tun. Ich übernehme die volle Verantwortung für alles, was ich getan habe und tue. Es ist sehr häufig gut, dass wir NICHT wissen, was die Zukunft bringt, denn sonst würden wir viele Erfahrungen und Wege einfach auslassen. Ich schließe mich dabei an vorderster Stelle mit ein.

In diesem Zusammenhang: Ich arbeite nur persönlich. Ich schicke nicht mal eben Energie online und ich gebe auch keine Chat Impulse zur Öffnung des dritten Auges, bestätige keinen Hohepriester Status oder ähnliches. Ich habe eine Reiseroute, die sich ergibt, aber ich mache keine Hausbesuche. Einer der Hauptplätze meiner Arbeit wird auch in diesem Jahr Berlin sein. Ob jemand eine Reise zu mir antreten mag oder darauf wartet, bis ich irgendwann mal ganz in der Nähe bin, bleibt jedem selbst überlassen. Ich hatte lange keine Zeit, meine Website zu überarbeiten, so dass ich sie von unterwegs betreuen kann ( geschieht in den nächsten Tagen), ich habe manchmal Termine vergessen oder falsch gebucht, manchmal mails oder Telefonate nicht beantwortet und vergessen. Sorry! Ich bin bemüht, alles organisatorische unter einen Hut zu bringen. Wenn ihr auf eine konkrete Terminanfrage innerhalb von ein paar Tagen keine Anwort bekommt, schickt sie einfach erneut.

Warum ich nun diese Zeilen schreibe. Jedes vergangene Jahr wurden die Energien um uns herum und in uns intensiver. Auch wenn ich mich wie nach wie vor NICHT zu politischem äußere – die Welt steht an einem sehr (!) kritischen Punkt und wir ebenso. Das Laute, das aggressive, das missbrauchende verstärkt sich. Wegzuschauen und sich bereits 5. dimensional zu fühlen macht für mich persönlich keinen Sinn. Hinzusehen und Angst zu haben aber auch nicht. Seit Urzeiten ist bekannt, dass sich Licht und Schatten immer die Waage halten. Es gibt keine Ausnahme. Im selben Maße, wie der Schatten – das zerstörerische – gerade zunimmt, tut es das Licht ebenso. Alle, die einen tiefen schamanischen Weg gehen, wissen um die Schattenwelten und „wir“ sind schon oft dorthin gereist in dem Bewusstsein, dass es nicht um Sieg oder Kampf geht, sondern um Bewusst-sein, Mitgefühl und Vereinigung, manchmal aber auch Entschiedenheit und Klarheit. Wir alle sind Träger beider Energien.

Worauf ich hinaus will. Ich kann, darf und werde auch in Zukunft niemandem sagen, was er zu tun hat. Aber ich möchte jeden an diesem Tag an zwei Punkte , die meiner Meinung nach wichtig sind, erinnern. Erstens: Wir können nicht davon laufen. Jeden Tag, den wir leben, steuern wir auf unseren physischen Tod hin. Das soll keine morbide Grundstimmung verursachen, aber uns immer daran erinnern, wenn wir wieder einmal „keine Zeit“ haben, das zu tun, wonach sich unser Herz und Seele sehnt. Es kann immer geschehen. Zweitens: Zwar gibt es sehr starke Hilfe von außen. Höhere, weitere, hochdimensionale Energien des Wohlwollens, die ihre Frequenzen und Liebe hier aktiviert haben, aber der eigentliche Schlüssel – meiner Meinung nach – liegt ausschließlich bei uns. Im erkennen des Einen und höchsten in uns. Kein externer Gegenstand, Trommel, Essenz oder Seminar kann uns diese Entscheidung nehmen. Jeder trifft sie für sich selbst. Irgendwann. Oder auch nicht. Die Wahrheit findet ihr immer nur in Euch.

 

Auch wenn es abstrakt klingen mag – und das wird einer von mehreren Kernpunkten meiner diesjährigen Seminartätigeit und Einzelberatungs Tätigkeit sein – das Beiseite stellen oder sogar Abstellen des Wollens und Empfangens von außen oder „höherer“ Hilfe hin zur Realisation, dass der göttliche Funken nicht von außen kommt, sondern zuerst einmal in uns erkannt werden muss, steht für mich an erster Stelle. Wir sind sehr machtvolle Wesen, aber vielleicht führt der Weg dorthin über andere Pfade, als oftmals angenommen wird. Solange ich noch auf etwas von außen warte, um mich besser zu fühlen, wird es immer Flickwerk bleiben.Das ist im spirituellen ebenso wie in der Liebe und vielen anderen Bereichen des Lebens. WIR SELBST haben die Kraft, die Dinge zu verändern. Niemand sonst. Das ist nichts Neues und in vielen Schulen und Lehren bekannt, aber ich möchte an diesem Tag sehr ausdrücklich daran erinnern. Welche Lebenssituation ihr gerade habt, welche Jobs, welche Krisen, welche Anforderungen ist dabei sekundär. Es geht um genau diese Erkenntnis!

Wie man dazu kommt, entscheidet jeder für sich selbst. Es gibt unzählige gute Wege und Lehrer und Helfer ( viele sind auch hier bei FB vertreten), die die Hand reichen können. Der Mut selber aufzustehen und sich bewusst zu werden liegt aber bei euch. Auch wenn es sein mag, dass sich eure eventuelle Komfortzone radikal verändert. Worauf ich hinaus will. Wenn die Menschheit überleben will um ihr Erbe anzutreten – und darum geht es hier – gilt es, entschieden zu sein. Und ich betone wie immer: ich lehne jede Form der Aggression, Gewalt etc. hierbei ab! Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht entschieden NEIN zu etwas sagen darf, kann und soll, wenn es nicht meinem Willen oder meinen Vorstellungen entspricht. Auch unsere Welt in Europa ändert sich massiv. Jeden Tag. Wenn ich sage entschieden sein meine ich auch , sich nicht allein zu fühlen. Sich auszutauschen. Bemerkt das Glitzern in den Augen des Gegenübers. Versteckt Euren Schmerz nicht. Haltet Euch. Ihr werdet eines bemerken. Es sind viele, die bereits da sind und/oder erwachen. Und das nicht im (Verzeihung!) esohysterischen, spirituellen, schamanischen oder religiösen Selbstbeweihräucherungswahn , sondern im Erkennen ihres freien Mensch seins.
So und nun wünsche ich allen das Beste aller Möglichkeiten.

Eine feste Umarmung! Lars

2 thoughts on “Gedanken zum Jahresbeginn

  1. Lieber Lars,

    was für ein „Zufall“!!!!!!!!! Der Text hat mich tief berührt und mir vor Augen geführt, was sich alles in meinem Leben entwickelt hat seit ich eine Sitzung (in Köln) bei Dir hatte. Es ist schon einige Jahre her und doch so nah. Und gerade habe ich das Empfinden, ein Kreis schließt sich. Wie wunderbar. Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und Gute. Chandani
    PS Vielleicht kreuzen sich unsere Wege nochmal

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